-15- Routine-Untersuchungen

So, jetzt ist Karin eine MS Patientin. Also sie ist chronisch krank. Und sie braucht jetzt einen Neurologen. Sie bleibt direkt bei dem Arzt, der sie auch ins Krankenhaus geschickt hat. Und den sieht sie jetzt öfters. Jedes Quartal steht ein Besuch bei ihm an. Diese Besuche verlaufen jetzt bis auf wenige Ausnahmen immer gleich. Nur am Anfang war das ganze etwas umfangreicher. Da musste Karin etwas öfter dahin. In dem ersten Jahr wurde an den Händen und  Füßen mit Strom gemessen, was im Gehirn ankommt. An den Händen ist das nicht ganz so schlimm, aber an den Füßen tat Karin das richtig weh. Deshalb war sie auch ziemlich erleichtert, als die Messungen an den Füßen nach einer kurzen Zeit ( so 6-8 Messungen) eingestellt wurden. Der Grund ist nicht so toll.... aber die Messungen dauerten  immer ziemlich lange und die Arzthelferin sagte einmal, entweder ist das Gerät kaputt, oder Karin  ist tot. Gut, das Gerät war in Ordnung und Karin quietsch-lebendig. Aber als ich mich am Rückenmark zu schaffen gemacht habe, habe ich halt die Leitung gekappt. Der Arzt meinte dann aber zu Karin, das es sehr sensible Messungen sind und sie sich darüber keine Gedanken machen soll. Alles weitere besprechen wir, wenn es soweit ist. Macht sie natürlich trotzdem, macht sie eigentlich immer, sie grübelt wie verrückt über alle möglichen Sachen nach dabei hat sie keinerlei Einfluss auf irgendwas und es passiert das gleiche als wenn sie nicht gegrübelt hätte. Sie hätte es manchmal viel leichter haben können. 

Die Messungen an den Händen gehen natürlich weiter. Viel kommt von dort auch nicht an, aber immerhin...

Im ersten Jahr musste Karin vierteljährlich zum MRT im zweiten Jahr halbjährlich und dann jährlich. 

 

Auf den Fotos seht ihr den oben beschriebenen Stuhl, auf dem die Messungen stattfinden. Ausserdem die Arzthelferinnen und den Neurologen der neurologischen Praxis, welche Karin für uns ausgesucht hat.

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